04. Juni 2013

2. Demografiegipfel der Bundesregierung am 14. Mai 2013

am 14. Mai 2013 fand der 2. Demografiegipfel der Bundesregierung statt, bei dem der Gesamtbericht über den bisherigen Verlauf der Demografiestrategie vorgestellt und die Arbeit der verschiedenen Arbeitsgruppen diskutiert wurde. Der dbb war bei dem Kongress durch den Bundesvorsitzenden, Klaus Dauderstädt, und den Fachvorstand Beamtenpolitik, Hans-Ulrich Benra, vertreten.

 

Die Bundesregierung hatte am 4. Oktober 2012 mit einem 1. Demografiegipfel einen übergreifenden Dialogprozess zur Gestaltung des demografischen Wandels begonnen. Ziel der Demografiestrategie ist es, zentrale Herausforderungen und Handlungsfelder für die Gestaltung des demografischen Wandels aufzuzeigen und Lösungen vorzuschlagen. Die Bundesregierung sieht in dem demografischen Wandel eine langfristige Gestaltungsaufgabe und hat mit dem Demografiegipfel ein zentrales Forum für einen regelmäßig stattfindenden Austausch geschaffen.

 

Der beigefügte Bericht enthält die Ergebnisse und Projektvorhaben der neun Arbeitsgruppen, die sich mit folgenden unterschiedlichen Themenschwerpunkten befasst haben:

 

                  I.        Familie als Gemeinschaft stärken

                 II.        Motiviert, qualifiziert und gesund arbeiten

               III.        Selbstbestimmtes Leben im Alter

              IV.        Allianz für Menschen mit Demenz

                V.        Entwicklung eines Nationalen Koordinierungsrahmens zur Sicherung der Daseinsvorsorge und Stärkung der regionalen Wirtschaftskraft

              VI.        Mobilisierung aller Potenziale zur Sicherung der Fachkräftebasis

             VII.        Ausländisches Arbeitskräftepotenzial erschließen und Willkommensstruktur schaffen

            VIII.        Bildungsbiografien fördern

              IX.        Der öffentliche Dienst als attraktiver und moderner Arbeitgeber

 

Aufgrund der ausdrücklichen Einladung der Bundeskanzlerin an den dbb, sich von Beginn an im Dialogprozess zu beteiligen, konnte der dbb seine Positionen in vier Arbeitsgruppen einbringen. Hervorzuheben ist die besonders intensive Form der Mitwirkung an der Erarbeitung der Ergebnisse der Arbeitsgruppe „Der öffentliche Dienst als attraktiver und moderner Arbeitgeber“ (AG F). Der Fachvorstand Beamtenpolitik, Hans-Ulrich Benra, hatte zudem neben dem Bundesinnenminister den Ko-Vorsitz dieser Arbeitsgruppe inne.

 

Schwerpunkte der Arbeitsgruppe waren und sind:

 

o   die Entwicklung einer gemeinsamen Strategie für den Wissensnachschub mit ressortweiten Personalbedarfsanalysen,

o   die Schaffung von größerer Zeitsouveränität für Karriere und Familie mit attraktiven Langzeitkonten, mobilem Arbeiten und berufsbegleitenden Qualifizierungen sowie

o   die Unterstützung des betrieblichen wie systematischen Gesundheitsmanagements mit verantwortungsbewussten Führungskräften für ein gesundes Arbeitsklima.

 

Der dbb erwartet, dass die vom Bundesinnenminister angekündigte Bereitschaft zur Fortsetzung des Dialogprozesses bald möglichst umgesetzt und – unabhängig von Legislaturperioden – etabliert wird. Darüber hinaus hatte der dbb wiederholt angemahnt, dass zur Realisierung der erarbeiteten Projekte die notwendigen finanziellen Mittel zur Verfügung gestellt werden müssen. Der dbb begrüßt die Überlegungen der Bundesregierung, das Instrument einer demografievorsorgenden Stellenpolitik einzusetzen, mit dem dem erwarteten Fachkräftemangel begegnet werden kann: So wurde beispielsweise erörtert, dass Nachwuchskräfte in besonderen Bereichen vorübergehend auf neue durch kw-Vermerke befristete Stellen eingestellt werden könnten, bis Dauerstellen mittelfristig durch Altersabgänge frei werden. Der dbb sieht hierin eine praktikable Lösung, Nachwuchskräften eine Perspektive in der Bundesverwaltung zu ermöglichen.

 

Im Zusammenhang mit der Diskussion zur Weiterentwicklung des Gesundheitsmanagements in der Bundesverwaltung wurden Lösungen und Tipps für gesundes Führen im öffentlichen Dienst entwickelt. Unter dem Titel „Kein Stress mit dem Stress“ werden Handlungsempfehlungen im Umgang mit psychischen Belastungen und Stress gegeben. Weitere Informationen hierzu, zur gesamten Demografiestrategie des Bundes sowie zu entsprechenden Vorhaben in Ländern und Kommunen können dem Demografieportal des Bundes und der Länder unter www.demografie-portal.de entnommen werden.

 

Über die Fortsetzung des Dialogprozesses werden wir berichten. Der Bericht der Bundesregierung ist in elektronischer Fassung beigefügt.

 

Mit kollegialen Grüßen

 

 

Dauderstädt

Bundesvorsitzender

 

 

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Rita Kiriasis - Kluxen
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